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Montag, 26. Januar 2015

#18 - PORTRUSH

Zum Black Mountain sind wir am Sonntag doch nicht gegangen, da wir (zum Glück noch rechtzeitig) mitbekommen haben, dass nach um zwölf kein Bus mehr zurück fährt. Irina und ich haben uns dann kurzerhand dazu entschlossen, in die kleine Küstenstadt Portrush zu fahren, die an der Nordküste auf einer Halbinsel liegt, irgendwo zwischen Irischer See und Nordatlantik. Sonntags gibt es hier nämlich ein Zugticket für 7 Pfund, mit dem man den ganzen Tag herumfahren kann.
Dieser Ausflug war vermutlich noch besser als der Black Mountain und es tat so gut, am Meer zu sein, die Wellen zu beobachten und sich den Wind um die Nase wehen zu lassen. Irgendwie habe ich das offene Meer noch nie im Winter erlebt, dabei hat es da so eine raue Schönheit, die man unbedingt einmal sehen sollte.
Portrush ist übrigens ein beliebter Ort für Surfer, von denen wir sogar ein paar Mutige im Wasser sehen konnten. Ansonsten ist es ein typischer britischer Küstenort (der mich ein wenig an Städtchen wie Brighton erinnert hat), mit Strand, Achterbahn, Spielcentre, Fish&Chips Restaurants, bunten Haustüren und kleinen Krimskramsläden. Da Sonntag war, waren viele Läden auch geschlossen (wir wollte z.B. eigentlich in das russische Restaurant "Babushka"), aber wir haben trotzdem ein paar nette Plätze entdeckt und uns bei Tee und Fish&Chips aufgewärmt. Ich glaube, ich ziehe da einfach hin, wenn ich dann in Rente bin. ;)

Da Bilder aber mehr sagen als tausend Worte, lasse ich jetzt einfach ein paar Fotos da.















































Samstag, 24. Januar 2015

#17

Ich weiß, ich habe mich schon eeeewig nicht mehr gemeldet, aber ich lebe noch!

Es war auf jeden Fall sehr schön, über Weihnachten zu Hause zu sein und so viele Leute wiederzusehen; auch wenn es dann doch nicht geklappt hat, alle Leute, die ich gern getroffen hätte, auch wirklich zu sehen, weil meine Gesundheit dann doch nicht so mitgespielt hat und dich deswegen ungeplant 'ne Woche länger (und somit über Silvester) in Erfurt bleiben musste, bis ich wieder reisefähig war.
Aber immerhin bin ich wieder gut hier angekommen und hab mich mittlerweile auch wieder vollstens eingelebt. Das war am Anfang gar nicht so einfach, weil man sich dann doch sehr schnell wieder an zu Hause gewöhnt und noch dazu war keiner meiner Mitbewohner hier, als ich wieder ankam. Deswegen war es schon ein wenig komisch, in ein dunkles, kaltes, leeres Haus zu kommen, wenn man zu Hause so viele Menschen um sich hat. Aber immerhin hatte Irina dann Schluss auf Arbeit und mich kurzerhand in ihrer Küche bekocht, so hatte ich gleich ein bisschen Gesellschaft.

Auf Arbeit gings dann auch gleich los am nächsten Tag, mittlerweile ist die Stundenkürzung wirksam, sodass alle Mitarbeiter nur noch 4 Tage die Woche arbeiten. Das Arbeitspensum ist damit aber eigentlich gar nicht schaffbar und so bleibt weniger Zeit für Meetings und viele haben auch Überstunden. Nach und nach ist auch jeder krank geworden, ich vermute, dass das einfach auch der Stress ist.
Wir haben 74(!!!) gültige EFD Bewerbungen bekommen, für gerade mal 2 Stellen und da jede einzelne Bewerbung (Motivationsschreiben, Lebenslauf, Bewerbungsformular) zu lesen und mit Punkten zu bewerten, ist echt wahnsinnig schwierig, gerade weil der Großteil wirklich gut ist! Am Ende haben wir dann 14 Personen in die engere Auswahl genommen und sind jetzt dabei, jeden per Skype zu interviewen, was auf jeden Fall interessant ist. Ich kann mich eben selbst noch gut daran erinnern, wie ich mich letztes Jahr zu der Zeit gefühlt hab und wie aufgeregt man ist.

Irina und ich dürfen jetzt auch ein Residential (also eine Art Wochenendlager) für drei unserer Jugendgruppen organisieren. Das wird super spannend, denn die drei Gruppen haben sich voher noch nie getroffen und eine Gruppe kommt eben aus einem protestantischen Stadtteil, eine aus einem katholischen und die HAPANI Gruppe hat ja muslimischen Hintergrund. Irina und ich organisieren also Unterkunft, Verpflegung, Transport, Programm, Koordinierung, Elternbrife/-formulare,... und das Geld muss durch die Förderbestimmungen bis Ende März ausgegeben worden sein. Wir fahren dann am Ende natürlich auch mit und ich finds super, dass wir diese große Verantwortung übertragen bekommen haben, das alles selbst zu organisieren, auch wenn wir natürlich jederzeit nach Hilfe oder Rat fragen dürfen.
Debs und ich haben uns auch mit Suleiman, dem Leiter der HAPANI (Horn of Africa People's Aid Northern Ireland) Organisation getroffen, um zu beratschlagen, wie wir mehr Gruppenmitglieder finden können und ob wir vielleicht eine Veranstaltung für die Familien aus Somalia, Sudan, Eritrea usw. organisieren können.
Ich bin jetzt außerdem bei der WIMPS Crew South Belfast dabei, die gerade eine Dokumentation über Punishment Attack produziert, dafür interviewen sie sowohl Befürworter, also auch Gegner und Opfer dieser Selbstjustiz und ich glaube, dass ich da auf jeden Fall viel lernen kann. Die Gruppenmitglieder, die ich bis jetzt getroffen hab, sind aber auf jeden super gut drauf und ich denk, das wird echt Spaß machen.
Nächste Woche kommt auch ein "International Study Visit" im Rahmen des Active Citizens Programm zu uns. Irgendwie wissen wir immer noch nicht, aus welchen Ländern die kommen, aber im Prinzip ist das ein Austausch, aus Belfast sind z.B. drei Leute nach Pakistan für eine Woche zu einem dieser "International Study Visits". Jenna, Irina und ich organisieren da viel, es wird eine Culture Night geben, ein international Pub Quiz, wir machen u.a. eine Black Taxi Tour (Irina und ich dürfen auch mit, da bin ich schon super gespannt!) und Irina und ich haben kleine Erinnerungsbücher für die Teilnehmer gebastelt, wo sie Eindrücke aufschreiben und Grußworte oder Adressen tauschen können.
 Mittwoch kam außerdem Ivan Lewis, der Shadow Secretary of State und Abgeordeter im Westminster Parliament  (er ist von der Labour Party und falls die die Wahlen im Mai gewinnen, wird er verantwortlich für Nordirland sein) vorbei, um sich über die Situation der Jugendarbeit und Politik in Nordirland zu unterhalten und zu sehen, welche Dinge hier wie verbessert werden könnten/müssten. Das war auf jeden Fall interessant, weil das irgendwo eben Lobbyarbeit ist und man sowas ja selten miterlebt. Er war sehr interessiert und hat angeboten, sich noch einmal zu treffen, um Jugendliche aus den verschiedenen Projekten und Organisationen kennenzulernen und sich mit ihnen zu unterhalten.
Donnerstag waren wir außerdem beim BBC hier, denn die haben sich dafür interessiert, was wir darüber denken, dass BBC3 abgesetzt und in die Onlinewelt versetzt werden soll, um Geld zu sparen und das andersweitig zu verwenden. Das war ziemlich lustig, weil Irina und ich z.B. überhaupt kein BBC3 schauen, viele der Jugendlichen mögen den Sender auch nicht so und wir wurden außerdem über Fernsehen in Russland und Deutschland ausgefragt.
Gestern waren Irina und ich außerdem bei einer Fortbildung "Migration Awareness Training"- es ging dabei um Migration in Nordirland, Fakten und Mythen und auch rechtliche Bestimmungen für Einwanderer und Flüchtlinge. Das war super interessant, da ich bisher nur über die Situation in Deutschland bescheid weiß.

Außerhalb der Arbeit passiert natürlich auch Einiges, wir waren hier in der Bar with no name bei einem Geheimkonzert und das ist eben echt eine der Sachen, die ich hier so mag: überall gibts Musik, kleine Konzerte und immer was zu unternehmen und dann kostet das meist noch nichtmal was. 
Außerdem waren wir bei einer EVS Party und Irina und ich sind ein wenig durch die Sandy Row gelaufen (Bilder kommen gleich, ich sage schonmal vornweg, dass es eine sehr protestantische/loyalistische Gegend ist, da sind sogar die Laternen in weiß-rot-blau lackiert und die Queen winkt einem von der Orange Hall entgegen.), danach haben wir uns Scones im Maggie May's gegönnt. Gestern haben wir Mickys Geburtstag in der Gaybar Kremlin gefeiert, heute gibt es wieder ein Geheimkonzert und bis jetzt haben wir vor, morgen auf den "Black Mountain" zu steigen. Schauen wir mal, ob das was wird. Unsere Jungsgruppe von der Shankhill Road will uns auch bald mal durch ihre Gegend führen, die waren total begeistert, als wir sie gefragt haben, ob sie das machen würden.

Hier kommen jetzt die Bilder und ich melde mich bald wieder! Bis dahin!









                                              "William the Orange" (William der Oranier) Mural
                                                (Bald fängt die Paradensaison des protestantisch/loyalistischen Oranierordens hier an und der    12. Juli ist praktisch DER Tag für die Loyalists, wo sie das Battle of the Boyne feiern)


                                                                        Scones

Sonntag, 14. Dezember 2014

#16

Weihnachten rückt immer näher und Freitag geht's für mich sogar schon wieder in die Heimat - irgendwie fühlt sich das komisch an: klar freu ich mich drauf, alle wiederzusehen, aber irgendwie merke ich eben auch, dass Belfast so langsam mein zweites zu Hause wird und ich mein eigentliches zu Hause dadurch gar nicht so sehr vermisse.
Die letzten Wochen war wieder viel los, es gab den ersten Schnee (wenn auch nur auf den Hügeln um Belfast herum), das Wetter wird langsam ungemütlicher und unser Haus nicht un bedingt wärmer - aber mit Wärmflasche und Kuscheldecke bin ich eigentlich ganz gut ausgerüstet, ich möchte nämlich nicht dauernd den kleinen Fanheater in meinem Zimmer anschalten, da der ganz schön viel Energie verbraucht.
Im Büro waren alle super begeistert von den Weihnachtsplätzchen und ich habe sogar ein Päckchen mit noch mehr Weihnachtsplätzchen geschickt bekommen, an dieser Stelle danke an Maria!
Irina, Jennifer und ich haben außerdem einen Adventskalender fürs Büro gebastelt, von dem alle begeistert waren und den Paul (unser Chef) sofort fleißig auf allen möglichen sozialen Netzwerken verbreitet hat.



Letztes Wochenende waren wir noch mit Kommilitonen von Rory unterwegs und haben auch noch Winnies Geburtstag gefeiert. Ich glaube, das ist das Gute daran, dass ich eben nicht mit anderen Freiwilligen zusammen wohne - ich bin irgendwie dazu 'gezwungen' mich auch außerhalb der EVS Community zu bewegen. Ich würde schon sagen, dass normalerweise alle Freiwilligen gesellige Menschen sind und deswegen in den reinen Freiwilligenhäusern schon ne Art Hausgemeinschaft besteht, was ich ja nicht so habe, weil meine Mitbewohner alle sehr ruhig und nicht so aktiv und unternehmungslustig sind. Das find ich auf der einen Seite schade, gleichzeitig habe ich so aber auch jede Menge andere Leute kennengelernt, weil ich eben nicht groß zu Hause geblieben bin und so habe ich eben nicht nur mit Freiwilligen, sondern auch mit vielen Studenten oder teilweise Language Assistants zu tun, worum ich von anderen Freiwilligen wiederrum manchmal beneidet werde. Irina und ich waren noch auf dem St. George's Market und waren beide ser begeistert von den ganzen "Krimskrams Vintage Antik Flohmarkt" Ständen und haben am Ende auch ein paar Kleinigkeiten erstanden.
Außerdem haben wir letztes Wochenende noch alle zusammen Käsespätzle gemacht, was natürlich sehr lecker war.

Auf Arbeit läuft auch alles klar, ich schließe meine Mädelsgruppe echt so sehr ins Herz - die können zwar alle sehr stur, unkonzentriert oder eben auch mal zickig sein und was sie so erzählen, haben sie es nicht alle immer so einfach in der Schule, aber gleichzeitig sind sie echt ehrgeizig, wollen zeigen, was sie drauf haben und scheinen mich echt zu mögen. Sie wollen immer noch einen Film über Mobbing drehen, auch wenn wir die Planung und das Filmen wohl erst im nächsten Jahr angehen können, aber Filmtraining hatten sie letzte Woche und es hat ihnen wohl echt Spaß gemacht. Dahingegen ist es momentan sehr schwierig, die HAPANI Mädels zusammenzukriegen, weil sie im Moment viele Prüfungen haben. Ein bisschen frustrierend ist das irgendwie schon, aber eben nicht wirklich meine Schuld, Debs hat mir das auch nochmal gesagt und deutlich gemacht, dass es auch vor meiner Ankunft schon schwierig war, sie zu den Gruppentreffen zu bekommen. Dabei ist besonders Hinda so interessiert und engagiert, ich hoffe also, dass das nach der Prüfungsphase wieder besser wird. Debs und ich werden aber im neuen Jahr auch versuchen, eine neue Gruppe zu gründen, entweder wieder mit Mädchen mit somalischem Hintergrund oder in Zusammenarbeit mit dem Islamic Centre. Das fände ich auf jeden Fall sehr spannend.
Wir waren außerdem auch beim Annual General Meeting von Youthnet (eine Jugendorganisation) und Irina und ich duften bei einer Fortbildung zum Thema "Effective Online Video Training for NGOs and charities" dabei sein.
Außerdem haben wir Michelle, unsere Mentorin, kennengelernt. Sie hat uns zum Mittagessen eingeladen und sie ist wirklich wie eine Ersatzmutti, super herzlich und sehr darum bemüht, dass es uns an nichts fehlt. Als Mentorin ist ihre Rolle im Prinzip, dass sie uns bei Problemen, die die Arbeit nicht betreffen oder die wir auf Arbeit vielleicht nicht direkt ansprechen können/wollen, hilft. Sie arbeitet nicht direkt bei Public Achievement und ist deswegen unabhängig.

Irina und ich führen auch den Blog weiter, den die früheren EFDler gestartet haben und haben die letzte Woche viel Zeit damit verbracht, andere Freiwillige in ihren Projekten zu besuchen und zu interviewen, was sehr interessant war! Außerdem habe ich bisher noch nicht viel Filmerfahrung, kann hier also einiges dazulernen. Sobald das Video fertig ist, sag ich hier natürlich bescheid!
Ich war Donnerstag auch noch bei einem kleinen Konzert, das als Teil der Human Rights Week, die hier stattgefunden hat, unter dem Thema "Love Music Hate Racism" stand. Statt Eintritt sollte man entweder ein kleines Weihnachtsgeschenk, warme Kleidung oder Lebensmittel mitbringen, die dann an Flüchtlinge in Belfast gespendet werden. Ich finde die Idee sehr gut und das Konzert war auch ziemlich gut, es gab verschiedene Musiker und Bands verschiedener Stilrichtungen und da ich mit Catriona (sie war beim Coach Training dabei) zusammen dort war, habe ich gleich wieder jede Menge neue Leute kennengelernt, die sie von Reisen kennt. Später hat sie dann noch auf unserer Couch übernachtet. Generell finde ich es so gut, dass es hier so viele Veranstaltungen, wie die Human Rights Week, Homeless Awareness Week oder eben auch die Refugee Week gibt, man würde da am liebsten alles mitnehmen.

Außerdem war am Freitag Jennifers letzter Arbeitstag, die 3 Monate mit ihr vergingen so unglaublich schnell und es wird wirklich ungewohnt sein, sie nicht mehr im Büro zu haben. Falls sie in Spanien keine Stelle finden sollte, kann sie auf jeden Fall jeder Zeit zurück nach Belfast kommen und wird hier mit offenen Armen empfangen. Gestern haben wir nochmal Rock The Vote bei einer kleinen Musikveranstaltung (die auch Teil der Human Rights Week war) promotet und abends haben wir dann noch Arletts Geburtstag gefeiert. Heute wurde noch die Zreit genutzt, unsere Silvesterparty zu planen, denn bald sind wir ja alle wieder zu Hause und kommen erst ein paar Tage vor Silvester zurück.

Nächste Woche wird auch nochmal spannend: morgen eröffnen wir nämlich den neuen Bewerbungszeitraum für den EFD, das heißt, ab morgen kann man sich bei Public Achievement für die EFD Plätze ab September 2015 bewerben und Irina und ich dürfen mitentscheiden und sind diesmal auf der anderen Seite, das wird sicher echt cool, aber bestimmt nicht leicht.
Außerdem haben wir nächste Woche noch Weihnachtsfeier und ein Showcase Event, wo drei unserer Jugendgruppen ihre Filme zeigen, die sie zu verschiedenen Themen (z.B.: Wie es ist, an der Shankhill Road aufzuwachsen und Armut in Nord Belfast) gedreht haben. Dazu sind auch jede Menge Polizisten und Politiker eingeladen, ich bin sehr gespannt!

Mal sehen, wann ich mich das nächste Mal melde, wenn ich wieder in Erfurt bin, gibts ja nicht so viel über Belfast zu erzählen. ;)
Aber ein paar Fotos lass ich noch da:








Montag, 1. Dezember 2014

#15

Mein letzer Blogpost ist schon wieder ein wenig her, deswegen gibt es auch jede Menge zu erzählen!

Am 14.11. fand unser "Rock The Vote NI" Launch Event statt. Rock The Vote kommt ursprünglich aus den USA und soll Politik mit Musik und Entertainment verbinden und somit vor allem junge Leute zum Wählen animieren. Lokale Musiker sollen das Event dabei unterstützen und außerdem gibt es verschiedene Redner und die Möglichkeit, sich direkt für die Wahl zu registrieren. (Hier muss man sich nämlich auch für die Wahl registrieren lassen) In den USA gab es dafür z.B. Unterstützung von Beyoncé oder auch Coldplay. Public Achievement ist nun offiziell Parter dieser Initiative und darf die Rock The Vote Events in Nordirland ausrichten. Wir haben dazu natürlich auch jede Menge Politiker eingeladen, die für die Westminster Wahlen nächstes Jahr kandidieren, aber besonders viele von ihnen sind nicht aufgetaucht, was ich nicht so ganz verstehe, weil es für sie eine gute Möglichkeit wäre, sich mit potentiellen Wählern auszutauschen. Aber wer nicht will, der hat ja bekanntlich schon. Ich fand die Veranstaltung jedenfalls sehr gelungen und es werden noch weitere Events folgen.
Ein Video gibt es natürlich wie immer auch wieder: http://wimps.tv/stories/rock-t
Außerdem haben wir an dem Wochenende noch Marines Geburtstag gefeiert.

Am 18.11. ist auch endlich Irina angekommen! British Council hat es endlich hinbekommen, ihr Visa zu sponsorn und nun ist sie (mit 2,5 Monaten Verspätung) auch endlich da. Es ist echt cool, eine zweite EFD Freiwillige im Projekt zu haben und wenigstens kann ich ihr mit Dingen wie dem Bankkonto oder einfach alltäglichen Ratschlägen ein bisschen unter die Arme greifen.
Gleichzeitig haben wir jedoch auch zwei Kollegen aus dem Team verabschiedet, besonders Sians Abschied war irgendwie sehr emotional. Sie hat total unerwartet das Angebot bekommen, für Naomi Long, Westminster Kandidatin für East Belfast für die Alliance Party, zu arbeiten und das in den letzten sechs Monaten vor der Wahl. Das ist einfach eine einmalige Chance, aber sie wird auf jeden Fall fehlen. Neue Mitarbeiter werden vorerst jedoch nicht eingestellt, denn wie jede Organisation im Community Sector hat auch Public Achievement momentan um Fördermittel zu kämpfen. In allen Bereichen werden momentan Zuschüsse gekürzt und viele Organisationen werden das wohl leider finanziell nicht überstehen. Donnerstag haben wir außerdem mit der WIMPS Central Crew ein kleines Video zum "International Transgender Memorial Day" gedreht, dazu gab es nämlich eine kleine Gedenkveranstaltung (am Transgender Memorial Day wird dem Mord und der Verfolgung  Transsexueller gedacht) an der Waterfront und wir haben ein paar Anwesende interviewed.

Das Wochenende war dann dementsprechend gut gefüllt - Freitag ging's wieder in den Pub "Filthy Mc Nasty's", wo wir auf eine Gruppe Erasmusstudenten aus Dublin getroffen sind, mit denen wir uns echt gut verstanden haben, es ist so einfach, hier neue Leute kennenzulernen.
Samstag wollten wir dann zusammen mit Franziska, einer anderen EFD Freiwilligen, ans Meer fahren und vom Küstenort Holywood am Strand nach Bangor laufen - uns wurde nämlich gesagt, dass das nur 30min. dauert. Von wegen! Nach ca. 1,5h (in denen wir immerhin schöne Muscheln gefunden haben und eine tolle Aussicht hatten) waren wir laut Handyortung gerade mal auf der Hälfte der Strecke und dunkel wurde es langsam auch. Uns kam dann ein Pärchen mit Hund entgegen und als wir sie fragten, wie lang es noch bis nach Bangor sei, meinten sie, dass es sicher noch eine Stunde dauern würde und es dunkel wäre, wenn wir da wären. Sie boten uns dann jedoch direkt an, uns mit dem Auto nach Bangor mitzunehmen, weil sie da eh hinmüssten. Diese freundliche Spontanität ist für mich irgendwie so typisch nordirisch und so saßen wir schließlich auf der Rückbank und waren binnen 15 Minuten in Bangor, wo überraschenderweise wahnsinnig viele Menschen auf der Straße waren. Wir fragten dann eine Frau, was denn der Grund dafür wäre und sie erklärte uns, dass heute die Christmaslights angeschaltet würden und es ein Feuerwerk gäbe. Irgendwie ist das hier immer ein mega Event, wenn der Weihnachtsmarkt und die ganzen Lichter in der Stadt eröffent werden, das Wochenende zuvor gab es in Belfast verschiedene Musikacts und riesige Menschenmassen zu diesem Anlass.
Das Feuerwerk wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen, also suchten wir uns einen guten Platz und schauten uns das Spektakel an, bevor es wieder zurück nach Belfast ging.










Abends waren wir dann noch im Lavery's und am Sonntag im "Bean Bag Cinema". Dieses Kino besteht aus einem Raum hinter einer Kunstgallerie mit jeder Menge Sitzsäcken und Projektor und im Rahmen der Homeless Awareness Week und des Belfast Film Festivals sollten dort zwei Filme gezeigt werden, einer davon wurde von unserem Kollegen Michael gedreht. Aus technischen Gründen konnte dieser jedoch nicht gezeigt werden, was natürlich schade war, der andere Film - eine Dokumentation über Obdachlose, die in den Ubahnschächten in New York leben - war jedoch auch sehr, sehr interessant!

Montag war ich dann bei einem Training der Organisation NIMFA (Northern Ireland Muslim Family Association) zum Thema Islam und dem Unterschied zwischen der Religion und den verschiedenen kulturellen Gewohnheiten in verschiedenen muslimisch geprägten Ländern. Wir waren im Prinzip einer 'Testgruppe' und sollten Verbesserungsvorschläge machen, damit das Training auch für Gruppen, die sich bisher noch nicht wirklich (vorurteilsfrei) mit dem Thema beschäftigt haben, gut verständlich ist.
Dienstag war ich dann mit Jennifer und Irina zusammen in Stormont in einem Seminar, in dem im Prinzip das politische System bzw. die einzelnen Arbeitsbereiche erklärt werden. Das war diesmal viel einfacher zu verstehen und echt interessant, das Wahlverfahren ist aber irgendwie mega kompliziert! Leider kann ich das Video, was uns dazu gezeigt wurde, momentan nicht finden, aber falls ich es doch noch auftreiben kann, werde ich es hier posten.
Mit meiner Mädelsgruppe in West Belfast hatten wir Dienstag außerdem ein Theater Training und ich war wirklich positiv überrascht, wie selbstbewusst sie sind! Nächste Woche wollen wir dann ihren Film planen und ich bin sehr auf ihre Ideen gespannt, sie sind auf jeden Fall eifrig bei der Sache dabei.

Jennifer, Irina und ich haben nun auch den Adventskalender fürs Büro gebastelt und außerdem gab ein Meeting zum Thema Spenden sammeln, denn Spenden sind immer eine wertvolle Geldquelle für eine Organisation, da sie (anders als Fördermittel) nicht zweckgebunden sind und wirklich eingesetzt werden können, wo sie gerade am dringendsten gebraucht werden. Es gab auch schon ein paar echt coole Ideen und falls wir die so umsetzen können, werde ich darüber hier natürlich auch berichten. Irina und ich dürfen außerdem ein Newsletter gestalten, was an Spender geschickt werden soll, um sie über unsere Arbeit auf dem Laufenden zu halten.

Donnerstag und Freitag war ich dann zusammen mit Rory bei einer Konferenz in Derry zum Thema "Leadershop through Intercultural Dialogue: Using international practice to build peace in Northern Ireland"
Es war echt unglaublich interessant und ein gutes Training zum Networking, denn es waren Leute aus verschiedenen Ländern und vielen verschiedenen Organisationen vertreten. Im Prinzip haben wir darüber gesprochen, welche Auswirkungen Interkultureller Austausch, Migration, kulturelle Vielfalt etc. auf eine Gesellschaft haben und speziell auf Nordirland bezogen, ob es zur Friedensbildung beitragen kann, wenn mehr junge Menschen von hier in andere Länder reisen bzw. mehr Menschen aus anderen Ländern herkommen. Wir haben uns jedoch auch auf Probleme konzentriert, die es für die Umsetzung von mehr kulturellem Austausch momentan gibt und wie man diese vielleicht lösen kann.
Außerdem gab es zwei Gastredner, einmal Rukiya Khatun, die für die Tutu Foundation arbeitet und hauptsächlich die Arbeit dieser Organisation aber auch das Wirken des Erzbischofs Tutu vorgestellt hat. Die Stiftung wurde gegründet, um die Arbeit des Friedensnobelpreisträgers (den Preis hat er 1984 für sein Engagement gegen die Apartheid in Südafrika erhalten) Desmond Tutu aus Südafrika und seiner Frau Leah Tutu im Vereinigten Königreich fortzuführen.
Der zweite Gastredner war Duncan Morrow, der an der University of Ulster im Bereich "Community Engagement" lehrt. In seinem Vortrag "Northern Ireland...Eternally at the periphery?" ging es um den Nordirlandkonflikt und warum er noch immer so sehr in die Gesellschaft hier verwurzelt ist. Auch das war sehr interessant und hat mir auf jeden Fall beim Verständnis zu dem Thema geholfen. Am Abend gab es außerdem ein Quiz und Livemusik, die Zeit konnte man aber auch gut zum Austausch mit den anderen Teilnehmern nutzen. Ich hätte gar nicht erwartet, dass ich durch meine EFD/Jugendaustauscherfahrung und den Fakt, dass ich nicht aus Nordirland komme, so viel zum Thema und zur Konferenz beitragen kann.

Freitagabend war ich dann noch eine Stunde auf dem Weihnachtsmarkt, um dort beim sogenannten "Giving Tree" Public Achievement zu promoten. Es geht dabei nicht um Geldspenden, sondern "Spenden" im Sinne von Zeit oder Talent. Leute konnte sich also bereiterklären, uns beim Fundraising zu helfen, uns auf Social Media Platformen wie Facebook oder Twitter zu folgen, oder ihre Talente  anzubieten - so hat eine Frau beispielsweise angeboten, einen Kreatives Schreiben Workshop durchzuführen und ein Politiklehrer möchte einen Politikworkshop vorbereiten. Ich finde die Idee auf jeden Fall echt gut, da man eben nicht einfach nur die Spendendose aufhält, gleichzeitig haben wir jedoch auch gemerkt, dass viele Leute uns lieber Geld geben wollten, weil das einfacher ist, als sich Gedanken zu machen, was man sonst noch beitragen könnte. Geldspenden durften wir aber nicht annehmen.
Nach dem Giving Tree Event hat Micky, einer der anderen Coaches, Irina und mir noch vorgeschlagen, was Trinken zu gehen. Bei einem Pint im berühmten John Hewitt blieb es am Ende jedoch nicht, denn Micky hat uns den Gay Club "Kremlin" gezeigt. Es war echt super lustig, vor allem weil dieser Gay Club eine Lenin Statur über dem Eingang besitzt, was besonders Irina (hinsichtlich der homophoben Propaganda in Russland) in Kombination mit dem Namen Kremlin echt lustig fand.

Heute war ich dann mit Franziska noch bei einem kleinen Kunstmarkt in Crescent Arts Centre, der dem aus Belfast stammendem Autor der Narnia Bücher, C. S. Lewis, gewidment war. Außerdem haben wir den Nachmittag zusammen mit Eva und Patrick damit verbracht, 5 Stunden lang zig verschiedene Bleche Weihnachtsplätzchen und Lebkuchen zu backen und zu verzieren. Die werde ich dann morgen gleich mal mit ins Büro mitbringen, denn ich bin sowieso mit Bake Off dran. Außerdem habe ich auch zwei Sorten glutenfreie Plätzchen gebacken, weil mein Chef ja kein Gluten essen darf. Hoffentlich schmecken sie ihm, ich habe glaube ich  noch nie so viel auf Sauberkeit geachtet, wie bei diesen Plätzchen, denn es darf ja wirklich gar nichts mit Gluten verunreinigt sein, ich habe also ständig Schüsseln und Küchengeräte abgewaschen, hoffentlich war es das also wert.
Irina und später auch Rory waren ziemlich beeindruckt von dieser deutschen Tradition der Weihnachtsplätzchen, sie beide meinten, dass sie wohl noch nie so viele Kekse auf einmal gesehen hätten.

Mittwoch, 12. November 2014

#14

Wie versprochen kommt nun auch noch ein ausführlicherer Beitrag!

Letzte Woche durfte ich bei zwei Veranstaltungen dabei sein - Montag beim "Celebrating the Work with Young Women" Event von der Organisation "Youth Action". Im Prinzip wurden Projekte aus den letzten 35 Jahren vorgestellt, die zur Gleichberechtigung von Frauen und Männern beigetragen haben, was sehr interessant war. Mittwoch war ich dann beim "Festival of Social Sciences" in der University of Ulster, wo verschiedene Projekte vorgestellt wurden, die sich mit dem Thema "Youth Participation in Northern Ireland" beschäftigen. Ich war außerdem auch bei der Flüchtlingsorganisation "NICRAS", um über die jährliche Refugee Week (Flüchtlingswoche) zu sprechen, da ich gerne bei der Organisation der einzelnen Veranstaltungen helfen würde.

Es stand auch wieder ein Coach Training an, was wieder viel Spaß gemacht hat und am Freitag sind wir gleich nach dem Training in die Sunflower Bar, zum sogenannten "Three For Three" Event. Es war die erste Veranstaltung dieser Art und soll jetzt einmal im Monat fortgesetzt werden - für 3 Pfund treten 3 verschiedene lokale Musikacts auf. Die Atmosphäre war wahnsinnig toll, der Pub ist echt gemütlich und wenn man dann noch so tolle Konzerte sehen kann, ist der Abend echt perfekt!

Am Freitag organisiert Public Achievement außerdem das erste "Rock The Vote" Event. Das Prinzip dazu stammt aus den USA, dort wie hier muss man sich für die Wahl zuerst registrieren lassen. Um das zu unterstützen und die Leute zu animieren, sich registrieren zu lassen und wählen zu gehen, wird bei Rock The Vote Musik mit Politik verknüpft. Lokale Acts sollen auf der Bühne auftreten und Politiker sollen bei der Veranstaltung dabei sein, müssen jedoch keine Reden o.ä. halten. Außerdem besteht die Möglichkeit, sich direkt bei der Veranstaltung fürs Wählen zu registrieren. Am Freitag findet das Ganze im Titanic Quarter im T13, in einer alten Schiffsbauhalle, statt, mal sehen, welche Politiker so auftauchen. Gestern habe ich nochmal alle nordirischen Abgeordneten des House of Commons (denn 2015 wird das House of Commons neu gewählt) angerufen, bin jedoch meistens nur zu Anrufbeantwortern oder Sekretärinnen vorgedrungen. Natürlich wird immer versprochen, sich zurückzumelden, aber das glaube ich erst so richtig, wenn es auch passiert.

Mit meiner Gruppe in West Belfast geht's auf voran, auch wenn die teilweise echt verrückt sein können - sie ändern sich ungefähr jede Woche - teilweise sind sie die besten Feundinnen und eine Woche später ist irgendetwas vorgefallen und auf einmal bilden sich neue Grüppchen, aber so ist das eben, schließlich haben sie ja auch außerhalb der Gruppe viel miteinander zu tun, da geht das Gezicke dann schon einmal los. ;-)

Am 11.11. wird in Deutschland zwar die Faschingssaison eingeleitet, hier hingegen wird den Opfern des 1. Weltkrieges bzw. gefallenen Soldaten im Allgemeinen im Rahmen des Rememberance Days gedacht. Seit Tagen laufen hier schon viele Leute mit roten Mohnblumen Ansteckern, den sogenannten "Poppys" herum, beim BBC muss das auch jeder tragen. Daraus können sich dann auch wieder Debatten entwicklen, denn die rote Poppy wird in den meisten Fällen von Protestants getragen. Catholics gedenken den gefallenen Soldaten zwar auch, denn auch ihre Urgroßväter mussten in den Krieg ziehen, jedoch haben die Familien der gefallenen Catholics keinerlei Alimente vom Staat bekommen, im Gegensatz zu den Protestants. Es gibt jedoch auch Menschen, die hier eine weiße Mohnblume tragen, die White Poppy. Diese finde ich persönlich auch besser, denn sie steht generell für Frieden und gegen Kriege und die Glorifizierung dieser.

Montag, 10. November 2014

#13 - VIDEOS

Spätestens Mittwoch (denn da habe ich diese Woche frei) nehme ich mir Zeit für einen ausführlicheren Beitrag (versprochen!), aber heute kommen nur einmal ein paar Videos, die ich euch gern zeigen wollte.

Growing up after the Troubles:
 http://wimps.tv/stories/growing-up-after-the-troubles

Sehr interessanted Video, in dem zwei Mitglieder von unseren WIMPS Crews über ihre Sicht der Post Conflict Situation in Belfast sprechen. Robert kommt aus West Belfast und hat einen Catholic-Nationalist Hintergrund, während Karl in East Belfast, einer Protestant-Loyalist Gegend, aufgewachsen ist. Falls bestimmte Wörter schlecht zu verstehen sind (ich habe mich mittlerweile an den Belfast Accent gewöhnt, also kann ich das nicht mehr so gut einschätzen), könnt ihr gern nachfragen (z.B. in den Kommentaren) und ich schreibs euch nochmal auf oder übersetze! (Auch wenn ich bei Karl echt zu tun hab, alles zu verstehen)


Irish Language:
http://wimps.tv/stories/oisin-responds-to-gregory

Das ist das bis jetzt unser meist geschautes Video - und es hat einen bestimmten Hintergrund.
Letzte Woche hat sich Gregory Campbell, Abgeordneter in Stormont und im House of Commons in London, in einer Diskussion über Minderheitensprachen auf nicht gerade taktvolle oder produktive Art und Weise geäußert. Statt dem Satz "go raibh maith agat Ceann Comhairle" (irisch für Thank you Mr Speaker) sagte er "Curry my yoghurt coca coalyer" und machte sich damit über die irische Sprache lustig. (Er hätte im Übrigen diesen Satz überhaupt nicht sagen müssen oder eben auf Englisch, in jedem Fall war dieser Kommentar irgendwie unnötig.)
Ihm wurde deswegen ein Tag Redeverbot im Parlament erteilt und es entbrannte eine große Diskussion. Für manch einen mag dies vielleicht übertrieben klingen, aber meiner Meinung nach sind es genau diese Sachen, die immer wieder Öl ins Feuer gießen. Warum muss ein Politiker das sagen, ohne jeglichen Nutzen? Warum sollte es legitim sein, auf diese Art und Weise über die irische Sprach - eine Minderheitensprache - zu sprechen, wenn es (zum Glück!) nicht legitim ist, sich über Chinesisch, Polnisch oder andere Sprachen, die hier viel vertreten sind, lustig zu machen? Warum denkt Mr Campbell, dass nur Irish Republicans diese Sprache sprechen und macht sie zu einer politischen Sprache?
Wie auch immer - Oisín's erste Sprache ist Irisch, er ist 12 Jahre alt und hat bereits seine GSCE Prüfung (Prüfung, die man hier in der 10. Klasse ablegt) in Irisch bestanden - mit dem landesweit drittbesten Ergebnis! Meiner Meinung nach ist er reifer als manche Politiker hier, die es immer wieder mit stichelnden Kommentaren Grundsatzdiskussionen auslösen.
Der Erfolg dieses Videos hat 'ne ganz schöne Aufregung ausgelöst, denn auf Twitter wurde es von Politikern, Zeitungen und Fernsehsendern gesehen und verbreitet, das hätte niemand gedacht!


Belfast - Berlin:
http://wimps.tv/stories/the-berlin-wall

Und hier gibt es nun passend zum 9. November noch einen Artikel über die Berliner Mauer, den ich geschrieben hab. Am Freitag haben wir dazu außerdem noch ein kleines Video gedreht, in dem ich auch Bezug auf die Peace Walls in Belfast nehme. Das Filmen hat schon Spaß gemacht, nur irgendwie ist es auch komisch, irgendwo rumzulaufen und dabei gefilmt zu werden und meine eigene Stimme höre ich eh nicht gerne. Aber was solls, wer möchte, kann es sich gern ansehen!